Ökonomische Beratung, methoden- und datenbasiert
Wir sind ein Team von Experten, Wissenschaftlern und Praktikern mit langjähriger ökonomischer Erfahrung in verschiedenen Branchen. Unsere Methoden sind datenbasiert, entsprechen dem neusten Forschungsstand und sind praxiserprobt. Auf dieser Grundlage erarbeiten wir zuverlässige Analysen und Lösungen, abgestimmt auf die Fragen und Ziele Ihres Unternehmens, Ihrer Behörde oder Ihres Verbandes.
Aktuell
Gesundheitsökonomische Prüfung der neuen KVG-Tarif- struktur für die Physiotherapie
Im Auftrag von PROphysio haben wir die Grundlagen der neuen KVG-Tarifstruktur für die Physiotherapie geprüft. Das Gutachten zeigt offene Fragen zur Repräsentativität der zugrunde liegenden Zeiterfassung: Es bestehen Hinweise, dass grosse Praxen mit kürzeren Behandlungszeiten unzureichend berücksichtigt worden sein könnten. Dadurch würden die durchschnittlichen Behandlungszeiten überschätzt, was über die Tarifberechnung zu niedrigeren Taxpunkten je Zeiteinheit führen würde. Ob eine solche Verzerrung tatsächlich besteht, muss durch zusätzliche Datenauswertungen geklärt werden.
Der Wechsel von Behandlungspauschalen zu einer zeitabhängigen Vergütung verändert zudem die wirtschaftlichen Anreize, die der Tarif setzt. Der bisherige finanzielle Vorteil kürzerer Behandlungen nimmt ab, weil neu die Pauschalen durch einen Zeittarif ersetzt werden. Dadurch reduzieren sich die Anreize für eine effiziente Behandlungsdauer, es ist plausibel, dass längere Sitzungen resultieren. Bei unveränderten Personalressourcen verringert das die Behandlungskapazität, wodurch sich längere Wartezeiten und Versorgungsengpässe ergeben können.
Kosten des Emissionshandelssystems für die Zementindustrie bis 2034
Mit der schrittweisen Abschaffung der kostenlosen Zuteilung von Emissionsrechten im Schweizer und europäischen Emissionshandelssystem (EHS) steigen die CO₂-Kosten für die Zementindustrie in den kommenden Jahren deutlich an. Im Auftrag von cemsuisse hat Polynomics die direkten Mehrkosten für den Erwerb von Emissionsrechten bis 2034 analysiert.
Die Studie zeigt, dass die Erwerbsquote für Emissionsrechte von rund 1.2 Prozent im Jahr 2026 auf 100 Prozent im Jahr 2034 ansteigt. Gleichzeitig bleiben die CO₂-Emissionen der Klinkerproduktion hoch, da rund zwei Drittel der Emissionen geogenen Ursprungs und damit prozessbedingt unvermeidbar sind. Ohne den breiten Einsatz von Carbon Capture and Storage (CCS), mit dem bis 2034 voraussichtlich noch nicht zu rechnen ist, müssen diese Emissionen vollständig durch Emissionsrechte gedeckt werden. Für die langfristige Vermeidung dieser Emissionen braucht es eine wettbewerbsfähige CCS-Wertschöpfungskette, bei der insbesondere die Transport- und Speicherkosten gesenkt werden müssen.
Auf Basis verschiedener Preisentwicklungen für Emissionsrechte werden die direkten EHS-Kosten für die Schweizer Zementindustrie bis 2034 auf insgesamt 753 bis 993 Millionen Franken geschätzt. Die Studie ordnet die Entwicklungen im Kontext des europäischen Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) sowie der schweizerischen Klimapolitik ein und zeigt auf, welche wirtschaftlichen Auswirkungen die schrittweise Abschaffung der Gratiszuteilung für eine emissionsintensive Grundstoffindustrie hat.
RegControl ist da
Schluss mit Excel-Wildwuchs bei der Erlösobergrenze.
RegControl – gemeinsam entwickelt von Polynomics und der KVK – bildet die deutsche Anreizregulierung komplett digital ab: Erlösobergrenze, Kapitalkosten (bis auf Asset-Ebene) und GuV in einem Tool. StromNEV/GasNEV, ARegV und ab der 5. RP StromNEF/GasNEF inklusive. Regulatorische Expertise und Technologie aus einer Hand.
Ab sofort als Beta-Version kostenfrei und unverbindlich testbar.
Mehr erfahren: regcontrol.polynomics.ch
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Gesundheitsökonomische Prüfung der neuen KVG-Tarif- struktur für die Physiotherapie
Im Auftrag von PROphysio haben wir die Grundlagen der neuen KVG-Tarifstruktur für die Physiotherapie geprüft. Das Gutachten zeigt offene Fragen zur Repräsentativität der zugrunde liegenden Zeiterfassung: Es bestehen Hinweise, dass grosse Praxen mit kürzeren Behandlungszeiten unzureichend berücksichtigt worden sein könnten. Dadurch würden die durchschnittlichen Behandlungszeiten überschätzt, was über die Tarifberechnung zu niedrigeren Taxpunkten je Zeiteinheit führen würde. Ob eine solche Verzerrung tatsächlich besteht, muss durch zusätzliche Datenauswertungen geklärt werden.Der Wechsel von Behandlungspauschalen zu einer zeitabhängigen Vergütung verändert zudem die wirtschaftlichen Anreize, die der Tarif setzt. Der bisherige finanzielle Vorteil kürzerer Behandlungen nimmt ab, weil neu die Pauschalen durch einen Zeittarif ersetzt werden. Dadurch reduzieren sich die Anreize für eine effiziente Behandlungsdauer, es ist plausibel, dass längere Sitzungen resultieren. Bei unveränderten Personalressourcen verringert das die Behandlungskapazität, wodurch sich längere Wartezeiten und Versorgungsengpässe ergeben können.
Kosten des Emissionshandelssystems für die Zementindustrie bis 2034
Mit der schrittweisen Abschaffung der kostenlosen Zuteilung von Emissionsrechten im Schweizer und europäischen Emissionshandelssystem (EHS) steigen die CO₂-Kosten für die Zementindustrie in den kommenden Jahren deutlich an. Im Auftrag von cemsuisse hat Polynomics die direkten Mehrkosten für den Erwerb von Emissionsrechten bis 2034 analysiert.Die Studie zeigt, dass die Erwerbsquote für Emissionsrechte von rund 1.2 Prozent im Jahr 2026 auf 100 Prozent im Jahr 2034 ansteigt. Gleichzeitig bleiben die CO₂-Emissionen der Klinkerproduktion hoch, da rund zwei Drittel der Emissionen geogenen Ursprungs und damit prozessbedingt unvermeidbar sind. Ohne den breiten Einsatz von Carbon Capture and Storage (CCS), mit dem bis 2034 voraussichtlich noch nicht zu rechnen ist, müssen diese Emissionen vollständig durch Emissionsrechte gedeckt werden. Für die langfristige Vermeidung dieser Emissionen braucht es eine wettbewerbsfähige CCS-Wertschöpfungskette, bei der insbesondere die Transport- und Speicherkosten gesenkt werden müssen.Auf Basis verschiedener Preisentwicklungen für Emissionsrechte werden die direkten EHS-Kosten für die Schweizer Zementindustrie bis 2034 auf insgesamt 753 bis 993 Millionen Franken geschätzt. Die Studie ordnet die Entwicklungen im Kontext des europäischen Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) sowie der schweizerischen Klimapolitik ein und zeigt auf, welche wirtschaftlichen Auswirkungen die schrittweise Abschaffung der Gratiszuteilung für eine emissionsintensive Grundstoffindustrie hat.
Kosten und Tarife thermischer Netze – Leitfaden für Betreiber
Thermische Netze leisten einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung. Gleichzeitig stellen Planung, Betrieb und Weiterentwicklung solcher Infrastrukturen hohe Anforderungen an Wirtschaftlichkeit, Finanzierung und Tarifierung.Der neue Praxisleitfaden «Kosten und Tarife thermischer Netze» unterstützt Betreiber dabei, eine wirtschaftlich fundierte Kostenrechnung aufzubauen und Tarife nachvollziehbar wirtschaftlich tragfähig auszugestalten. Er behandelt zentrale Fragen der Planung und Wirtschaftlichkeitsrechnung, der Systemabgrenzung, der Kostenrechnung sowie der Tarifberechnung.Der Leitfaden richtet sich an Betreiber thermischer Netze und soll als Orientierungshilfe dienen, um finanzielle Risiken frühzeitig zu erkennen, Kosten transparent zu erfassen und langfristig tragfähige Strukturen zu schaffen.Der Leitfaden wurde von Polynomics AG und Rytec AG im Auftrag von Thermische Netze Schweiz mit Unterstützung von EnergieSchweiz erarbeitet und ist auf Deutsch und Französisch verfügbar.